Fahrradhelm Test – welcher ist der beste Fahrradhelm?

Fahrradhelm Test

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Fahrradfahren macht Spaß, ist gesund und hĂ€lt Geist und Körper fit. Doch ein Unfall oder Sturz kann schnell zu ernsthaften Kopfverletzungen fĂŒhren. Dass ein Unfall meist nicht gut ausgeht, erklĂ€rt sich wohl von allein. Abhilfe schaffen hier moderne Fahrradhelme. Sie bieten dank Hightech-Materialien ein Höchstmaß an Tragekomfort und schĂŒtzen effektiv und zuverlĂ€ssig bei einem Unfall. In unserem Fahrradhelm Test sagen wir Ihnen, welcher Fahrradhelm wirklich gut ist. Zu jedem von uns gestesten Radhelm finden Sie auch einen ausfĂŒhrlichen Testbericht.

Fahrradhelm Testsieger 2021/2022 in der Übersicht

Im Fahrradhelm Test 2021 / 2022 haben wir fĂŒr Sie verschiedene Modelle namhafter Hersteller unter die Lupe genommen. Ebenso finden Sie bei uns die Testergebnisse des ADAC und der Stiftung Warentest. In der folgenden Tabelle finden Sie unsere Fahrradhelm Testsieger sowie die Ergebnisse vom ADAC und Stiftung Warentest.


ALPINA Unisex - Erwachsene, HAGA LED...
Nutcase Art: Uni VIO-Set (matt) Kopfhörer,...
Bell Herren Trace MIPS Fahrradhelme, Matte...
Casco Cuda 2 Fahrradhelm Herren, Damen...
Modell
Alpina Haga LED
Nutcase Vio Commute MIPS LED
Bell Trace MIPS
Casco Cuda2
ADAC-Urteil
1,9 (gut)
2,1 (gut)
2,4 (gut)
2,4 (gut)
Preis
118,57 EUR
120,99 EUR
79,99 EUR
113,71 EUR
Gewicht
298
459
366
324
LED-Licht
MIPS
Konstruktion
In-Mold
In-Mold
In-Mold
In-Mold
Verschluss
Ratschenverschluss
Magnetschloss
Ratschenverschluss
Steckverschluss
ALPINA Unisex - Erwachsene, HAGA LED...
Modell
Alpina Haga LED
ADAC-Urteil
1,9 (gut)
Preis
118,57 EUR
Gewicht
298
LED-Licht
MIPS
Konstruktion
In-Mold
Verschluss
Ratschenverschluss
Nutcase Art: Uni VIO-Set (matt) Kopfhörer,...
Modell
Nutcase Vio Commute MIPS LED
ADAC-Urteil
2,1 (gut)
Preis
120,99 EUR
Gewicht
459
LED-Licht
MIPS
Konstruktion
In-Mold
Verschluss
Magnetschloss
Bell Herren Trace MIPS Fahrradhelme, Matte...
Modell
Bell Trace MIPS
ADAC-Urteil
2,4 (gut)
Preis
79,99 EUR
Gewicht
366
LED-Licht
MIPS
Konstruktion
In-Mold
Verschluss
Ratschenverschluss
Casco Cuda 2 Fahrradhelm Herren, Damen...
Modell
Casco Cuda2
ADAC-Urteil
2,4 (gut)
Preis
113,71 EUR
Gewicht
324
LED-Licht
MIPS
Konstruktion
In-Mold
Verschluss
Steckverschluss

Quellen: ADAC Test 2021: Fahrradhelme fĂŒr Erwachsene | Stiftung Warentest, Fahr­radhelme fĂŒr Erwachsene: 07/2021. *2021 gab es eine Kooperation von Stiftung Warentest und dem ADAC. Daher sind die Testnoten identisch


Die Fahrradhelm Testsieger 2022 im Detail

Uvex City i-vo MIPS – der Testsieger

ADAC Testnote 2021: 1,8

  • Unfallschutz: 2,2
  • Handhabung & Komfort: 1,5
  • HitzebestĂ€ndigkeit: 1,0
  • Schadstoffe: 1,5

Der Uvex City i-vo MIPS konnte in allen Testkriterien ĂŒberzeugen und wurde somit zum Testsieger des ADAC Fahrradhelm Test 2021 gekĂŒrt. Der Helm ist leicht und kann eine gute BelĂŒftung vorweisen. Reflektoren am Helm und an den TragebĂ€ndern sowie LED-Beleuchtung an der hinteren Seite des Uvex City i-vo MIPS sorgen fĂŒr eine gute Sichtbarkeit im Dunkeln. Die Handhabung ĂŒberzeugte die Tester sehr und auch der Tragekomfort wurde mit „sehr gut“ bewertet. Im Unfallschutz-Test erlangte der City das zweitbeste Ergebnis im Vergleich der getesteten Fahrradhelme. Lediglich die Kinnbandfestigkeit und die Abstreifsicherheit erhielten nur die Note „befriedigend“ und werden als SchwĂ€chen des Helmes vermerkt. Mit einem Preis von ca. 120€ gehört der Uvex City i-vo MIPS eher zu den teureren Modellen.

Angebot
uvex Unisex – Erwachsene, city i-vo MIPS...
  • Testsieger der Stiftung Warentest in der Kategorie...
  • Leichte Helmkonstruktion bei höchster...
  • Mehr Sicherheit und höhere DĂ€mpfungsfĂ€higkeit...
  • Optimale Anpassung an Kopfumfang und Kopfform...
  • Inklusive Plug-in LED zur besseren Sichtbarkeit

Alpina Haga LED – sehr guter Unfallschutz

ADAC Testnote 2021: 1,9

  • Unfallschutz: 2,3
  • Handhabung & Komfort: 1,6
  • HitzebestĂ€ndigkeit: 1,0
  • Schadstoffe: 1,0

Der Name deutet es bereits an: Der Alpina Haga LED kann sich besonders durch seine LED-Reflektoren behaupten. Weiße und rote LEDs sind in die Helmschale integriert. ZusĂ€tzlich gibt es hinten eine weitere Leuchteinheit. An den TragebĂ€ndern sind Reflektoren vorhanden. Die Sichtbarkeit in der Dunkelheit ist somit optimal gewĂ€hrleistet. Der integrierte Akku lĂ€sst sich ĂŒber einen USB-C-Anschluss aufladen. Leider ist dieser nicht wechselbar. Die Handhabung und der Komfort des Fahrradhelmes werden mit „gut“ bewertet. Dies ist auf Funktionen wie das höhenverstellbare Kopfband, das griffige Drehrad und den möglichen LĂ€ngenausgleich durch einen Ratschenverschluss zurĂŒckzufĂŒhren. Der Alpina Haga LED verfĂŒgt ĂŒber ein leichtes Gewicht und ist gut belĂŒftet. Im Test zum Unfallschutz erhielt der Fahrradhelm die Note „gut“. Die QualitĂ€t des Helms hat allerdings seinen Preis – der Alpina Haga LED gehört zu den teuersten Modellen im Test.

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ALPINA Unisex - Erwachsene, HAGA LED...
  • Optimale Stoßabsorption durch das Hi-EPS-Material...
  • Individuell anpassbar fĂŒr höchsten Komfort durch...
  • Optimale Klimatisierung durch strategisch sinnvoll...
  • Besonders robuste und widerstandsfĂ€hige 3-Shell...
  • Komfortabel einstellbare GurtbĂ€nder an den Ohren

Nutcase Vio Commute MIPS LED – gute Sichtbarkeit

ADAC Testnote 2021: 2,1

  • Unfallschutz: 2,4
  • Handhabung & Komfort: 1,8
  • HitzebestĂ€ndigkeit: 3,0
  • Schadstoffe: 1,0

Der Nutcase Vio Commute MIPS LED kann vor allem durch seine gut durchdachte LED-Technologie punkten. Durch eine weiße LED-Einheit vorne und orangene und rote LeuchtbĂ€nder hinten und an der Seite sind Fahrradfahrer mit dem Helm nachts gut sichtbar. Die Handhabung und der Tragekomfort schneiden im Test dank sehr guter Kinnbandfestigkeit und einem höhenverstellbaren Kopfband gut ab. Der Magnetverschluss sorgt fĂŒr eine einfache Handhabung. Negativ vermerken die Tester des ADAC jedoch, dass der Nutcase Vio Commute MIPS LED das schwerste Modell im Test war. Das hohe Gewicht ist auf die Bauweise zurĂŒckzufĂŒhren, da der Helm aus zwei miteinander verklebten In-Mold-Helmschalen besteht. Diese haben sich im Hitzetest voneinander gelöst, sodass der Nutcase hier nur die Note „befriedigend“ erhielt. Nach dem AbkĂŒhlen waren die Schalen allerdings wieder verbunden. Im Unfallschutz bekam der Nutcase Vio Commute MIPS LED die Note „gut“. Allerdings schĂŒtzt er nicht ideal vor Kopfverletzungen und hat nur eine befriedigende Abstreifsicherheit nach hinten.

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Nutcase Art: Uni VIO-Set (matt) Kopfhörer,...
  • Das VIO bringt Panorama Licht und Sichtbarkeit...

Bell Trace MIPS – gute Handhabung & Komfort

ADAC Testnote 2021: 2,4

  • Unfallschutz: 2,7
  • Handhabung & Komfort: 1,8
  • HitzebestĂ€ndigkeit: 3,0
  • Schadstoffe: 1,0

Der Bell Trace MIPS konnte im Test durch gute Handhabung und Tragekomfort ĂŒberzeugen. Durch einen Rastenverschluss wird ein gewisser LĂ€ngenausgleich möglich. Außerdem kann die Neigung der Sonnenblende eingestellt werden. Der Helm ist gut belĂŒftet, allerdings trotz seiner In-Mold-Technologie etwas schwer. Nach dem Hitzetest wies der Fahrradhelm kleine MĂ€ngel auf. Leider erhielt der Helm im Test auf Unfallschutz in der Kategorie Schutz vor Kopfverletzungen nur die Note „befriedigend“. Auch die Sichtbarkeit im Dunkeln wird nur mit „befriedigend“ bewertet. Der Bell Trace MIPS ist aber in auffĂ€lligen Farben erhĂ€ltlich, die zu der Sichtbarkeit beitragen können.

Bell Herren Trace MIPS Fahrradhelme, Matte...
  • Konstruktion: Fusion In-Mold Polycarbonate Schale
  • BelĂŒftung: 16 BelĂŒftungsöffnungen
  • Gewicht: 360 g (GrĂ¶ĂŸe Universal Adult)
  • MIPS-Sicherheitssystem
  • GrĂ¶ĂŸen: Universal Adult 54-61 cm

Casco Cuda2 – hoher Tragekomfort

ADAC Testnote 2021: 2,4

  • Unfallschutz: 2,7
  • Handhabung & Komfort: 1,8
  • HitzebestĂ€ndigkeit: 1,0
  • Schadstoffe: 2,2

Der Casco Cuda2 erhielt im ADAC Test Fahrradhelme fĂŒr Erwachsene 2021 die Gesamtnote 2,4. Als Besonderheit sind zu dem Helm ReflektorbĂ€nder in unterschiedlichen Farben optional erhĂ€ltlich. Eine Variante der ReflektorbĂ€nder ist bereits im Lieferumfang verbaut. Der Fahrradhelm ist auch in auffĂ€lligen Farben erhĂ€ltlich. So wird eine gute Sichtbarkeit im Dunkeln gewĂ€hrleistet. Der Tragekomfort konnte die Tester ĂŒberzeugen. Wer zum Fahrradfahren allerdings eine Sportbrille trĂ€gt, muss bei dem Casco Cuda2 mit Druckstellen ĂŒber den Ohren rechnen. Die BelĂŒftung des Helmes wurde als „sehr gut“ eingestuft. Außerdem wird positiv vermerkt, dass die Sonnenblende in ihrer Neigung einstellbar ist. Im Unfalltest konnte der Schutz vor Kopfverletzungen und die Abstreifsicherheit nur mit „befriedigend“ bewertet werden.

Angebot
Casco Cuda 2 Fahrradhelm Herren, Damen...
  • bequemer, sicherer Allround-Helm fĂŒr Enduro und...
  • Disc Fit Vario sorgt fĂŒr die perfekte Passform...
  • Niedriges Gewicht und hervorragende BelĂŒftung
  • M (54-58 cm Kopfumfang)
  • L (59 - 62 cm Kopfumfang)

ADAC Testskala: 0,6 bis 1,5 (sehr gut); 1,6 bis 2,5 (gut); 2,6 bis 3,5 (befriedigend); 3,6 bis 4,5 (ausreichend); ab 4,6 (mangelhaft)

Fahrradhelme aus Àlteren Tests

Casco Activ 2

ADAC 2017: 1,7 | Stiftung Warentest 2017: 1,7| fahrradhelmetest.de 2018: Gut
Der Casco Activ 2 ist in puncto Unfallschutz einer der besten seiner Klasse. Die Tester loben insbesondere den sehr guten Schutz vor Kopfverletzungen sowie die Konstruktion und Belastbarkeit von Riemen und Schloss. Lediglich die Erkennbarkeit in Dunkeln ist aufgrund von fehlender Reflektoren verbesserungswĂŒrdig. Im Bereich der Handhabung und Komfort erreicht das Testmodell Activ 2 von Casco ein gutes Ergebnis. Der Helm punktet mit einem guten Tragekomfort (Helm, Kinnriemen, Verschluss) und einer sehr guten BelĂŒftung durch zahlreiche Öffnungen. Ein verstellbares Sonnenschild sorgt fĂŒr einen sehr guten Blendschutz. Desweiteren erzielt der Fahrradhelm auch in den Disziplinen HitzebestĂ€ndigkeit und Schadstofffreiheit sehr gute Werte.

Zum ausfĂŒhrlichen Fahrradhelm Testbericht: Casco Activ 2 Test

KED Certus K-Star – gute Sichtbarkeit dank Reflektoren

ADAC 2015: 1,7
Der Certus K-Star von KED punktet inbesondere bei der Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Der ADAC vergibt hier die Teilnote 1,7 und fĂŒhrt die Ergebnisse auf die sehr gute ReflektionsflĂ€che des Helmes zurĂŒck. Wird der Helm angestrahlt, wird das Licht nahezu durch die komplette HelmflĂ€che zurĂŒckgeworfen (retroreflektierend). Beim Kopfschutz ordnet sich der Certus K-Star ebenso im Spitzenfeld ein (1,7). Nur ein Helm ist in diesem Bereich besser (Giro Aspect). Zu guter letzt lobt der ADAC im Bereich der Trageeigenschaften und der Handhabung die sehr gute Passform sowie die vielen Einstellmöglichkeiten. Dadurch lĂ€sst er sich an viele, individuelle Kopfformen anpassen.

Zum ausfĂŒhrlichen Testbericht: KED Certus K-Star Test

Cratoni Pacer – Bestnoten in Handhabung und Komfort

ADAC 2017: 1,8 | Stiftung Warentest 2017: 1,8
Der Cratoni Pacer verpasst im Fahrradhelm Test vom ADAC und der Stiftung Warentest (2017) nur ganz knapp den ersten Platz. Er erzielt in der Kategorie Unfallschutz ebenfalls gute Werte und ordnet sich nur knapp hinter dem Casco Activ 2 ein. In der Kategorie Handhabung und Komfort erreicht der Pacer die besten Werte aller 2017 getesteten Modelle. Punkte bĂŒĂŸt der Helm leider bei der Erkennbarkeit im Dunkeln ein. Bei der Schadstofffreiheit (sehr gut) und der HitzebestĂ€ndigkeit (sehr gut) macht der Cratoni Pacer im Test wieder Boden gut. Sein Einsatzbereich liegt sowohl im Hobby- als auch im ambitionierten Sportbereich.

Zum ausfĂŒhrlichen Radhelm Testbericht: Cratoni Pacer Test

Abus Urban I V.2 Signal – geringes Gewicht und gute BelĂŒftung

ADAC 2015: 1,8 | fahrradhelmetest.de 2017: Gut
Ganz knapp hinter dem Modell von KED landet der Urban I V.2 Signal von Abus. Damit kann er auch als zweiter Testsieger verstanden werden. Der ADAC vergibt im Fahrradhelm Test eine Gesamtnote von 1,8 („gut“). In allen drei PrĂŒfkategorien machte er gute Figur. In puncto Erkennbarkeit erreicht er in der Signal-Variante dank der angebrachten Reflektoren das zweitbeste Ergebnis. Weiterhin punktet er durch sein geringes Gewicht (325g), eine gute BelĂŒftung und viele Einstellmöglichkeiten ebenfalls in der Kategorie Trageeigenschaften und Komfort. Auch beim Kopfschutz kann der Urban I V.2 Signal ĂŒberzeugen und erhĂ€lt hier die Testnote 1,8.

Zum ausfĂŒhrlichen Testbericht: Abus Urban I V.2 Signal Test

Giro Aspect – bester Kopfschutz

ADAC 2015: 2,0
Im Fahrradhelm Test des ADAC erreicht das Modell Aspect von Giro im Bereich Kopfschutz die beste Note (1,4, sehr gut). Kein Konkurrenzmodell ist besser. Leider mĂŒssen bei den anderen beiden PrĂŒfkriterien kleine Abstriche gemacht werden. Bei den Trageeigenschaften und dem Komfort erhĂ€lt der Aspect  die Teilnote 2,0. Diese Note ist auf ein fehlendes Insektenschutznetz und weniger Einstellmöglichkeiten (im Vergleich zur Konkurrenz) zurĂŒckzufĂŒhren. Am deutlichsten verliert der Giro Aspect allerdings im Bereich der Sichtbarkeit. Der Aspect verfĂŒgt lediglich ĂŒber zwei kleine Reflektoren an der Hinterseite. Wer allerdings auf Sichtbarkeit keinen großen Wert legt (oder mit LEDs nachbessert) bekommt mit dem Giro Aspect einen sehr sicheren Helm in puncto Kopfschutz.

Zum ausfĂŒhrlichen Testbericht: Giro Aspect Test

Lazer Beam MIPS – Guter Unfallschutz und hohe HitzebestĂ€ndigkeit

ADAC 2015: 2,1 | fahrradhelmetest.de 2018: Gut
Bestnoten erhielt der Lazer Beam MIPS im Fahrradhelm Test fĂŒr Erwachsene (ADAC) fĂŒr die HitzebestĂ€ndigkeit. Aber auch in den anderen Disziplinen konnte der Radhelm gute Testnoten erreichen. Durch das verwendete MIPS-System schĂŒtzt der Helm sehr gut vor Verletzungen. Ebenfalls loben die Tester die hochwertige Konstruktion und Belastbarkeit von Verschluss und Riemen. Die Handhabung und der Tragekomfort werden auch von den Testern hervorgehoben. Auch wir sind von dem Helm ĂŒberzeugt und vergeben die Testnote „Gut“. Bei der Passform und den Einstellmöglichkeiten sowie beim Tragekomfort gibt es nichts auszusetzen. Lediglich ein fehlendes Kinnpolster und eine mĂ€ĂŸige Erkennbarkeit im Dunkeln fĂŒhrte im Testablauf zu Abwertungen des Lazer Beam MIPS.

Zum ausfĂŒhrlichen Testbericht: Lazer Beam Mips Test

Alpina Mythos 3.0 – Gute Passform und Top Noten bei der Schadstofffreiheit

ADAC 2015: 2,4 | fahrradhelmetest.de 2018: Gut
Im Radhelm test des ADAC errichte der Alpina Mythos 3.0  gute Werte bei der Handhabung und Komfort (1,9) und HitzebestĂ€ndigkeit (2,5). Auch im Test auf Schadstofffreiheit konnte der Alpina Mythoes 3.0 die Tester ĂŒberzeugen (Testnote 1,6). Insgesamt landet der Mythos 3.0 von Alpina mit einer Gesamtnote von 2,4 (Gut) im Mittelfeld. Auch wir empfanden den Helm als sehr guten Begleiter. Er ließ sich im Test an unterschiedliche Kopfformen durch viele Einstellmöglichkeiten genau anpassen. Er drĂŒckte nicht und war angenehm zu tragen. Auch das Gewicht ist mit ca. 250 Gramm sehr leicht. Reflektoren oder LED-Lichter sind allerdings nicht verbaut. Wer viel in der DĂ€mmerung oder im Dunkeln unterwegs ist, sollte sich ein LED-RĂŒcklicht oder zumindest LED-Reflektorstreifen nachrĂŒsten.

Zum ausfĂŒhrlichen Testbericht: Alpina Mythos 3.0 Test

UVEX City e – Gute Sichtbarkeit durch Reflektoren

ADAC 2015: 2,5 | fahrradhelmetest.de 2018: Gut
Bestnoten erhĂ€lt der Fahrradhelm im Test des ADAC (2017) im Bereich der Schadstofffreiheit (1,0). Auch bei der Handhabung macht der Helm dank vieler Einstellmöglichkeiten und vieler BelĂŒftungsöffnungen eine gute Figur (1,7). Durch die angebrachten Reflektoren ist der Helm sehr gut im Dunkeln sichtbar. Bei der Abstreifsicherheit zeigte sich der Helm nicht ganz so souverĂ€n, sodass er beim Unfallschutz nur eine Testnote von 2,8 erreichen konnte. Auch uns hat der Radhelm von UVEX ĂŒberzeugt. Einziges manko in unserem Test: der Kinngurt verstellte sich wĂ€hrend der Fahrt leider immer wieder, sodass wir hier oft nachjustieren mussten.

Zum ausfĂŒhrlichen Testbericht: UVEX City e Test

Casco Speedster-TC Plus – Gute BelĂŒftung und Passform

Stiftung Warentest 2016: 2.0
Der Casco Speedster-TC Plus geht als Sieger aus dem Fahrradhelm Test des Testinstituts hervor. Besonders gut schneidet er im Bereich der Handhabung und Komfort ab. Neben einer sehr guten BelĂŒftung, ließ sich der Helm im Test ebenfalls sehr komfortabel Auf- und Absetzen. Auch die Einstellungsmöglichkeiten und damit der Tragekomfort ĂŒberzeugten. Im Bereich des Unfallschutzes machte der Speedster-TC-Plus ebenfalls eine gute Figur. Besonders bei der StoßdĂ€mpfung, der Abstreifsicherheit, der Belastbarkeit von Riemen und Schloss und der Erkennbarkeit im Dunkeln zeigte er seine StĂ€rken. Schadstoffe konnten die Tester ĂŒbrigens auch nicht feststellen, sodass der Fahrradhelm auch in diesem Bereich Bestnoten erhielt.

Casco Sportiv-TC Plus – hoher Unfallschutz

Stiftung Warentest 2012: 1,6
Im Bereich des Unfallschutzes kann der Sportiv-TC Plus ebenfalls mit sehr guten Werten ĂŒberzeugen. Das betrifft besonders die StoßdĂ€mpfung, Abstreifsicherheit und die Sicherheit im Dunkeln. Im Vergleich zum Speedster-TC Plus ist die Belastbarkeit von Riemen und Schloss jedoch ein wenig geringer. Im Bereich des Tragekomforts kann er ab wieder punkten. Sehr gute Werte erzielt er bei der er beim Auf- und Absetzen, sowie beim Kinnriemen und Verschluss. Passform und BelĂŒftung werteten die Tester ebenfalls gut. Zu guter letzt wurde der Helm auf Schadstoffe getestet. Da keine Phthalate oder PAK (poly­zyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) festgestellt werden konnten, erhielt der Fahrradhelm auch hier das Testurteil „sehr gut“.

KED Crom – sportliche Variante mit gutem Schutz

Stiftung Warentest 2015: 2,5
Der KED Crom ist der sportlichste Helm im Test der Stiftung Warentest. Beim Unfallschutz erzielt er inbesondere bei der StoßdĂ€mpfung und bei der Belastbarkeit von Riemen und Schloss gute Werte. Im Test auf Abstreifsicherheit wird jedoch die erste Schwachstelle sichtbar. Hier vergeben die Tester nur die Note „ausreichend“. Auch die Sichtbarkeit im Dunkeln könnte besser sein (Note „befriedigend“). Im Bereich der Handhabung und Komfort, kann der Crom wieder zeigen was er kann. Als sehr gut empfanden die Tester neben der Gebrauchsanleitung auch die Passform des Helmes und den Tragekomfort. FĂŒr die BelĂŒftung und das Aufsetzen des Helmes konnte der KED Crom die Note „gut“ erzielen. Wie auch seine Konkurrenten, weist der KED Chrom keine Schadstoffe im Form von Phthalate oder PAK auf (Testurteil „sehr gut“).

Testverlierer – diese Helme fielen durch

Im Fahrradhelm Test der Stiftung Warentest und des ADAC fielen im Jahr 2021 keine Helme komplett durch. Zwei Helme bekamen 2017 jedoch nur das Testurteil „Ausreichend“. Die Tester nannten als GrĂŒnde unzureichende BelĂŒftung, wenige Einstellmöglichkeiten und letztlich eine geringe Schutzwirkung.

KED Berlin – Kopfschutz und BelĂŒftung verbesserungswĂŒrdig

ADAC 2017: 3,3 | Stiftung Warentest 2017: 3,3
Stiftung Warentest und ADAC bemĂ€ngeln im speziellen den Schutz vor Kopfverletzungen beim KED Berlin. Auch bei der BelĂŒftung macht der Helm keine gute Figur. Die Hitze kann sich an warmen Tagen aufgrund weniger und schlecht angeordneter BelĂŒftungsöffnungen stauen. Die Einstellmöglichkeiten und damit die Passform konnten im Testablauf ebenso nicht ĂŒberzeugen. Nimmt man zusĂ€tzlich den Preis mit in die Betrachtung auf (zum Zeitpunkt des Test ca. 120€), fĂ€llt das Urteil noch recht ernĂŒchternd aus fĂŒr den KED Berlin. FĂŒr einen Helm im oberen Preissegment sollte man etwas mehr erwarten können.

Overade Plixi – platzsparend zusammenklappbar, aber auf Kosten der Sicherheit

ADAC 2017: 3,9 | Stiftung Warentest 2017: 3,9
Innovativ, aber leider mit schlechten Ergebnissen beim Unfallschutz. Der Overade Plixi ist ein zusammenklappbarer Helm. Er ĂŒberzeugt zwar durch geringen Platzbedarf im zusammengeklappten Zustand, allerdings auf Kosten des Unfallschutzes. So kommt der Plixi beim Unfallschutz nicht ĂŒber ein „ausreichend“ hinaus. Auch bei der Handhabung und beim Komfort kann der Kopfschutz von Overade leider nicht ĂŒberzeugen. Tragekomfort, Anpassbarkeit geringe Belastbarkeit von Riemen und Schloss fĂŒhren zu Abwertungen. Im Test auf Abstreifsicherheit lĂ€sst der Helm nochmal Punkte liegen. Mit ca. 440g ist der Helm auch kein Leichtgewicht. Damit kann der Overade Plixi nur noch ein „ausreichend“ als Gesamturteil erzielen.

Über den ADAC Fahrradhelm Test

Der ADAC nimmt in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden Fahrradhelme unter die Lupe. Nach 2014,2015 und 2017 wurde zuletzt 2021 in Zusammenarbeit mit Stiftung Warentest ein erneuter Fahrradhelm Test durchgefĂŒhrt.

ADAC Testergebnis 04/2021

Im Jahr 2021 testete der ADAC 14 City- und Urban-Helme auf ihre Sicherheit. DafĂŒr wurden Tests in den Kategorien Unfallschutz, Handhabung und Komfort, HitzebestĂ€ndigkeit und Schadstoffe durchgefĂŒhrt. Aus den Teilnoten wurde dann eine Gesamtnote gebildet. Die Gesamtnoten reichten von 1,8 (gut) bis 2,9 (befriedigend) – es gab also keinerlei Ausreißer nach unten und kein Helm, der im Test durchfiel. Selbst der Testverlierer konnte noch eine ausreichende Schutzwirkung vorweisen. Als erstaunliches Ergebnis stellten die Tester fest, dass der gĂŒnstigste Helm den besten Unfallschutz bietet. Den zweitbesten Unfallschutz konnte der Testsieger Uvex City i-vo MIPS aufweisen. Neben den 14 getesteten Helmen mit Preisen von 35 bis 160 Euro wurde außer Konkurrenz auch der innovative Airbaghelm Hövding 3 untersucht.

ADAC Testergebnis 04/2017

Insgesamt wurden 15 Fahrradhelme von 30 bis 140 Euro auf den PrĂŒfstand gestellt. Die Vergabe der Testnoten reichte von 1,7 (gut) ĂŒber bis hin zu 3,9 (ausreichend). Bemerkenswert: Nicht der teuerste Kopfschutz ist auch der beste. Der Testsieger ist bereits fĂŒr ca. 80€ zu haben. Auch der zweit und drittplatzierte Helm fĂŒr ungefĂ€hr 60€ (Cratoni Pacer) und 55€ (Lazer Beam MIPS) beweisen, dass ein sicherer Kopfschutz nicht teuer sein muss. Ebenfalls eine interessante Erkenntnis aus dem Test: Helme mit MIPS-System (Multi-directional Impact Protection System) sind kein Garant fĂŒr eine gute Schutzwirkung.

ADAC Testergebnis 04/2015

Zwölf Fahrradhelme fĂŒr Erwachsene wurden im April 2015 vom ADAC getestet. Erfreulich: Kein Helm fiel durch. Acht Helme erhielten das Testurteil „gut“, vier bekamen die Testnote „befriedigend“.  Die 12 Testkandidaten unterschieden sich hinsichtlich der Bauform (8 In-Mold, 4 Hartschalen). Zwar erfĂŒllten alle Helme die Mindestanforderungen der Euro-Norm 1078, doch es gab insbesondere bei der StoßdĂ€mpfung deutliche Unterschiede. Der Fahrradhelm Test zeigte, dass die In-Mold Helme gegenĂŒber den Hartschalen-Fahrradhelmen (Hardshell) einen deutlichen Vorteil bei der DĂ€mpfung von SchlĂ€gen hatten. Auch bei den Testkriterien Komfort, Trageeigenschaften und Handhabung hatten die Hartschalen-Helme das nachsehen. Insbesondere die BelĂŒftung und die verbesserungswĂŒrdigen Einstellmöglichkeiten (beides bauartbedingt) wurde vom ADAC bemĂ€ngelt. Aus diesem Grund erhielten alle Hartschalenhelme maximal die Testnote „befriedigend“. Der ADAC empfiehlt die Modelle Certus K-Star (KED) und den Urban I V.2 Signal (Abus). Die Testergebnisse finden Sie in der oberen Fahrradhelm-Test-Tabelle.

So hat der ADAC getestet

Der ADAC Fahrradhelm Test basierte auf drei unterschiedlichen Testkriterien, die im folgenden nÀher erlÀutert werden.

Kopfschutz und Schutzwirkung (50%)

  • StoßdĂ€mpfung gemĂ€ĂŸÂ DIN EN 1078
  • Festigkeit Kinnriemen nach DIN EN 1078
  • Abstreiftest nach DIN EN 1078
  • Festigkeit und Öffnen des Verschlusses unter Last (DIN EN 1078)

Handhabung, Trageeigenschaften und Komfort (40%)

  • BelĂŒftung und Insektenschutz des Fahrradhelmes
  • Passform und Anpassbarkeit unterschiedlicher Probanden

Erkennbarkeit (10%)

  • Reflektorwirkung und Leuchtwirkung der Fahrradhelme

Über den Stiftung Warentest Fahrradhelm Test

Letztmalig testete die Stiftung Warentest in Zusammenarbeit mit dem ADAC 14 Fahrradhelme im April 2021. Zuvor erschienen bereits 2012, 2015 und 2017 ausfĂŒhrliche PrĂŒfberichte. WĂ€hrend 2015 nur 3 Modelle mit einem „gut“ aus dem Test hervorgehen konnten, schneiden die Helme im aktuellen Fahrradhelm Test deutlich besser ab. Alle Helme haben die Gesamtnote „gut“ oder „befriedigend“ erhalten. Dass kein Fahrradhelm im Test durchfiel, zeigt, dass die Hersteller auf Sicherheit ordentlich Acht geben. So bietet jeder getestete Fahrradhelm, egal aus welchem Preissegment, einen akzeptablen bis sehr guten Unfallschutz. Alle Testkandidaten finden Sie in unserer Fahrradhelm Testtabelle oben auf dieser Seite.

So hat die Stiftung Warentest getestet

Altes vs. neues Testverfahren

Die Testanforderungen der Stiftung Warentest wurden erstmalig verschĂ€rft. Das Ergebnis: deutlich weniger Helme konnten ĂŒberzeugen. Der Hintergrund fĂŒr die verschĂ€rften Anforderungen sind jĂŒngste Forschungsergebnisse. Dabei wurde deutlich, dass bei bis dato ĂŒblichen PrĂŒfungsanforderungen der Schutz der SchlĂ€fen- und Stirnregionen zu wenig BerĂŒcksichtigung fand. Ebenso wurden RotationskrĂ€fte, die beim Aufprall entstehen können, nicht ausreichend erfasst.

Unfallschutz (50%)

Der Unfallschutz hat den grĂ¶ĂŸten Anteil an der Gesamtnote. Sie umfasst folgende PrĂŒfkriterien:

  • StoßdĂ€mpfung: NormprĂŒfkopf im FallprĂŒfstand, Aufprall mit 21,6, 19,5 sowie 16,5 km/h (gemĂ€ĂŸÂ DIN EN 1078: 2014–04)
  • Erweiterte StoßprĂŒfung: Hybrid-III-PrĂŒf­kopf, BerĂŒcksichtigung der zeitlichen VerlĂ€ufe der linearen Beschleunigungen und der Rotations­beschleunigungen
  • Abstreifsicherheit: Versuch, den Helm nach vorn oder nach hinten vom PrĂŒfkopf zu ziehen (10kg Gewicht)
  • Belastbarkeit von Riemen und Schloss

Handhabung und Komfort (30%)

  • Gebrauchsanleitung (Lesbarkeit, Sicherheitshinweise)
  • Einstellungsmöglichkeiten des Fahrradhelmes
  • Passform (Kinnriemen, Verschluss)
  • Sichtfeld und BelĂŒftung

HitzebestÀndigkeit (10%)

  • Beurteilung bei großen TemperaturverĂ€nderungen (4h bei 75°C und AbkĂŒhlen auf Raumtemperatur)

Schadstoffe (10%)

  • Analyse hinsichtlich Phthalate sowie auf PAK (poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe)

BewertungsschlĂŒssel der Testnoten

NoteBewertungsschlĂŒssel
Sehr gut0,5 - 1,5
Gut1,6 - 2,5
Befriedigend2,6 - 3,5
Ausreichend3,6 - 4,5
Mangelhaft4,6 - 5,5

Weitere Informationen zu den TestablÀufen und Bewertungen finden Sie hier.

Fahrradhelm Kaufratgeber

Seit Ende der Siebziger Jahre gibt es in Deutschland eine Diskussion um die Helmpflicht fĂŒr Fahrradfahrer. Manche erwachsene Pedalritter benutzen den Kopfschutz auf freiwilliger Basis. Die meisten Freizeitradler oder Radfahrer, die auf dem Weg zur Arbeit sind, laut Statistik 55 %, sind jedoch wahre Helm-Muffel. Doch wenn es um Sicherheit geht, endet hier der Spaß und die Vorteile liegen klar auf der Hand. Bei einem Sturz oder Unfall wird das Risiko fĂŒr Wunden und Frakturen am Kopf um rund 30 % gemindert. Mit auffĂ€lligen Farben, Reflektoren und integrierter Leuchte am Helm werden sie zudem von anderen Verkehrsteilnehmern eher gesehen und beachtet. Vor allem die Kinder sollten im Straßenverkehr einen Kinderfahrradhelm tragen, welcher gut gesehen wird.  Aber nicht alle Fahrradhelme halten auch das, was sie wirklich versprechen. Wir haben daher in unserem Fahrradhelm Test eine Auswahl von empfehlenswerten Helmen fĂŒr Groß und Klein fĂŒr Sie bereitgestellt.

Die richtige Passform

Kopfumfang muss zum Helm passen

Die im Handel erhĂ€ltlichen Helme bieten einen hohen Tragekomfort. Doch nicht jeder Schutz passt gut auf jeden Kopf. Er muss optimal auf den TrĂ€ger abgestimmt sein. Die Helme der großen Hersteller wie UVEX, Giro,  KED, Bell oder auch Abus fallen jedoch teilweise sehr unterschiedlich aus. So kann es schon mal vorkommen, dass Helme der GrĂ¶ĂŸe „L“ unterschiedlich groß ausfallen. Achten Sie daher beim Kauf stets auf die Angabe des Kopfumfangs im Helm. Als Richtwert können Sie folgende Angaben verwenden:

HelmgrĂ¶ĂŸeKopfumfang
XS51-54 cm
S55-56 cm
M57-58 cm
L59-60 cm
XL61-62 cm
XXL62-64 cm

Wie muss der Fahrradhelm richtig sitzen?

Kopfring einstellen

Ist die HelmgrĂ¶ĂŸe gefunden, geht es an die Feinjustierung des GrĂ¶ĂŸenverstellsystems. Der Fahrradhelm sollte bei richtiger Einstellung auf Ihrem Kopf nicht wackeln und gerade (waagerecht) sitzen. Stellen Sie den Kopfschutz so ein, dass er weder zu weit zur Stirn, noch zu weit in den Nacken rutschen kann. Der Helm sitzt richtig, wenn er SchlĂ€fen, Stirn und Hinterkopf bedeckt. Im nĂ€chsten Schritt sollten Sie den Kopfring einstellen. Je nach Hersteller verfĂŒgen die Fahrradhelme ĂŒber verschiedene Einstellmöglichkeiten (Drehrad, Raster). Stellen Sie den Kopfring so ein, dass der Helm fest auf Ihrem Kopf sitzt, aber nicht drĂŒckt. Sie haben die richtige Einstellung gefunden, wenn Sie beim Abnehmen des Helmes (ohne Gurtsystem) einen festen Sitz wahrnehmen können. Wackelt der Helm oder lĂ€sst er sich auf dem Kopf drehen, muss dieser noch einmal nachjustiert werden.

Korrekter Sitz der Y-Riemen

Fahrradhelm Passform
So sitzt der Helm richtig: Riemen bilden ein „Y“. Der Helm bildet eine horizontale Linie.

Die Riemen oder das Gurtsystem eines Fahrradhelmes bilden ein „Y“. Die Riemen werden dabei seitlich um die Ohren herumgefĂŒhrt. Dabei umrahmt das „Y“ die Ohren. Die GurtlĂ€nge muss dabei so eingestellt werden, dass der Verschluss direkt unterm Kinn liegt. Das Gurtsystem ist richtig eingestellt, wenn sich der Helm nicht nach vorne oder hinten schieben lĂ€sst. LĂ€sst sich der Helm immer noch weit nach hinten neigen (Stirn liegt frei), mĂŒssen die vorderen GurtbĂ€nder angezogen werden. LĂ€sst er sich jedoch weit nach vorne kippen (Hinterkopf liegt frei), mĂŒssen die hinteren Riemen fester angezogen werden. Achten Sie zudem auf breite, weiche und hautfreundliche Riemen, da diese einen besseren Tragekomfort haben.

Verschluss unter dem Kinn

Der Verschluss muss vorn mittig unter dem Kinn liegen, da er sonst bei einem Aufprall in Ihr Gesicht drĂŒcken wĂŒrde. Zudem sollte er eng anliegen, aber nicht einschnĂŒren. Der Verschluss ist korrekt eingestellt, wenn noch ein bis zwei Finger zwischen Verschluss und Kinn geschoben werden kann. LĂ€sst sich der Helm allerdings noch leicht Auf und Ab bewegen, sollte der Verschluss bzw. die Einstellung der GurtbĂ€nder nochmals kontrolliert werden. Dies gilt auch, wenn  der Verschluss ohne Probleme zum Mund gezogen werden kann. Tipp: VerschlĂŒsse, die sich leicht öffnen und schließen lassen, vermeiden ein Einklemmen der Haut am Kinn.

Endkontrolle der Passform

Checkliste zur richtigen Passform

  • Kopfring ist per Einstellrad oder Raster an Kopfumfang bzw. Kopfform angepasst
  • Der Helm bedeckt Stirn, SchlĂ€fen und Hinterkopf
  • Der Helm behindert nicht das Sichtfeld oder rutscht nach vorne
  • Der Helm rutscht bei geschlossenem Gurt nicht nach hinten
  • Das Gurtband bildet ein Dreieck um die Ohren
  • Der Verschluss liegt eng an und direkt unter dem Kinn
  • Der Helm lĂ€sst sich nicht ohne Kraftaufwand auf dem Kopf hin und her verschieben
  • Bei korrektem Sitz betrĂ€gt der Abstand zwischen Helmrand und Nasenwurzel nur zwei Fingerbreit

Ist der Helm korrekt eingestellt, sollte der Abstand zwischen Nasenwurzel und Helmrand als Richtwert ungefĂ€hr zwei Fingerbreit betragen. Zudem sollte der Helm an keiner Stelle drĂŒcken oder die Luft abschnĂŒren.

Hinweis: Vergessen Sie nicht beim Kauf des Helmes Ihre Sonnenbrille, denn Helm und Brille sollten sich beim gemeinsamen Tragen nicht behindern. Aber nicht nur die Passform des Helmes ist entscheidend, auch das Gewicht spielt hier eine große Rolle. Ein Helm darf natĂŒrlich nicht zu schwer sein und darf beim Fahrradfahren nicht stören.

Als Faustregel gilt: Es darf nicht mehr als eine Fingerbreite unter den Riemen passen. Auf keinen Fall darf sich der Helm mit geschlossenen Riemen von Ihrem Kopf entfernen lassen. Es ist also enorm wichtig, dass Ihr neuer Fahrradhelm optimal und gut passt. Nur so wird er auch gern von Ihnen getragen. Einen neuen Helm sollten Sie daher mehrmals testen, bevor Sie ihn kaufen. Mit einem Fahrradhelm Testsieger 2022 sind Sie immer gut beraten und werden sicher an jedes Ziel gelangen. Im oberen Video finden Sie eine detaillierte Anleitung, wie Sie Ihren Fahrradhelm optimal an die eigene Kopfform anpassen.

Unterschied Microshell, Hardshell und Softshell

Bei aktuellen Fahrradhelmmodellen haben sich zwei Bauformen durchgesetzt: Micro Shell und Hardshell. Beide Helmtypen besitzen eine innere DĂ€mpfungsschale, unterscheiden sich jedoch hinsichtlich der Ă€ußeren Kunsstoffschale. Softshell Helme besitzen hingegen keine Ă€ußere Kunststoffschicht.

  • Die DĂ€mpfungsschale besteht aus expandiertem Polystyrol (EPS). Dabei handelt es sich um einen Kunststoff, der sehr leicht ist und zudem durch Hitze in eine bestimmte Form gespritzt werden kann
  • Die Ă€ußere Kunststoffschale wird meist aus dem sehr widerstandsfĂ€higen und harten Kunststoff ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer) gefertigt. Sie ist bei Microshell Helmen hauchdĂŒnn, bei Hardshell Helmen etwas dicker.

Microshell Fahrradhelme

Bei dieser Variante ist die Ă€ußere Kunststoffschale sehr dĂŒnn. Dadurch sind Microshell Helme im Vergleich zu Hardshell Helmen auch deutlich leichter. Zudem sorgt die Bauweise fĂŒr eine bessere BelĂŒftungsfunktion, da mehr BelĂŒftungsöffnungen als bei Hardshell Helmen vorhanden sind.

Hardshell Fahrradhelme

Hardshell Fahrradhelme haben eine dickere Ă€ußere Kunsstoffschale und sind daher etwas schwerer als Microshell Helme. Er bietet aufgrund der dickeren Schicht, gerade bei hohen Geschwindigkeiten, einen besseren Schutz

Softshell (Weichschalen) Fahrradhelme

Diese Art der Bauart ist veraltet und daher nicht mehr empfohlen. Diese Weichschalenhelme haben keine keine harte Außenschicht. Die EPS-DĂ€mpfungsschicht ist hier lediglich mit Stoff ĂŒberzogen oder beflockt. StĂŒrze mit diesen Modellen schĂŒtzen zwar den Kopf, dennoch ist die Gefahr eines Schleudertraumas sehr hoch. Grund dafĂŒr ist die fehlende glatte Außenschicht, sodass die Helme auf dem Boden nicht „abgleiten“ können.

Konstruktionsverfahren – Unterschied In-Mold und Hardshell

Der Begriff Hardshell wird auch oft in Zusammenhang mit einem Konstruktionsverfahren gebracht. Die Namensgebung ist in diesem Fall etwas verwirrend, denn neben der Hardshell Helm-Art (dickere Außenschicht) wird Hardshell auch als ein Produktionsverfahren bezeichnet. Unter dem Hardshell Produktionsverfahren versteht man Helme, die aus zwei Teilen bestehen und meist miteinander verklebt werden. Beim In-Mold Verfahren wird der EPS-Kunsstoff (DĂ€mpfungsschale) direkt in die harte Außenschale gespritzt, sodass diese untrennbar mit einander verbunden werden.

Was bedeutet MIPS-System?

Ein MIPS-System (Multi-directional Impact Protection System) hat bei Fahrradhelmen den vorrangigen Zweck, bei StĂŒrzen etwaige DrehkrĂ€fte und RotationskrĂ€fte auf den Kopf abzumildern. Es handelt sich dabei um eine dĂŒnne Kunststoffschale, die mit flexiblen GummibĂ€ndern an der Helmschale befestigt und damit beweglich ist. SchlĂ€gt der Helm also bei einem Sturz seitlich auf, werden entstehende RotationskrĂ€fte abgefangen, da der Kopf innerhalb der Helmschale beweglich bleibt.

Das Vorbild fĂŒr dieses System ist das menschliche Gehirn. Denn dieses ist ebenso nicht fest fixiert, sondern kann sich innerhalb des SchĂ€dels in einer FlĂŒssigkeit bewegen. Bei einem Schlag auf den Kopf können so KrĂ€fte abgebaut bzw. abgemildert werden.

Aktuelle PrĂŒfnormen der Fahrradhelme

Beim Kauf in EU-LĂ€ndern und in der Schweiz sollten Sie unbedingt auf die in der Innenseite angebrachte TÜV-, GS- und CE-Siegel achten. Sie mĂŒssen eine PrĂŒfung der europaweiten DIN Norm EN 1078 bestanden haben. Die Kontrollen zeigen an, dass der Helm qualitativ und sicherheitstechnisch von unabhĂ€ngigen Institutionen ĂŒberwacht wird. Achten Sie beim Fahrradhelm-Kauf unbedingt auf das Vorhandensein dieser PrĂŒfnormen.

Fahrradhelm Test gemĂ€ĂŸ DIN EN 1078

Fahrradhelm nach DIN 1078Die DIN EN 1078 (Helme fĂŒr Radfahrer und fĂŒr Benutzer von Skateboards und Rollschuhen) legt Anforderungen an und PrĂŒfmethoden fĂŒr Helme fest, die durch Benutzer von FahrrĂ€dern, Skateboards und Rollschuhen getragen werden. Die aktuellste Fassung finden Sie hier.

Ein Fahrradhelm wird im Test auf einen PrĂŒfkopf, der mit Sensoren ausgestattet ist, gesetzt und mehreren SchlagprĂŒfungen unterzogen. Die PrĂŒfköpfe samt Helm, mit einer Masse zwischen 3,1 und 6,1 Kilogramm, fallen aus einer Höhe von rund 1,5 Metern auf eine Ebene aus Stahl. Die Aufschlagsgeschwindigkeit betrĂ€gt hierbei 19,5 km/h. ZusĂ€tzlich mĂŒssen die Fahrradhelme bei diesem Test aus einer Höhe von rund 1,1 Metern auf ein dachförmiges Ziel fallen, ohne dabei Schaden zu nehmen. Die Aufschlagsgeschwindigkeit betrĂ€gt hierbei 16,5 km/h. Weiterhin wird die Festigkeit der Trageeinrichtung geprĂŒft und ob sich der Verschluss des Radhelmes im Notfall mit einer Hand lösen lĂ€sst. Hat der TÜV den Fahrradhelm Test positiv bewertet, wird er eine Baumusterbescheinigung erstellen. Der Helmhersteller kann nun sein Produkt mit dem PrĂŒfsiegel versehen und in den Handel bringen. Die PrĂŒfnorm besagt zudem, dass im Helm auch ein Herstellerdatum ersichtlich sein muss, denn Kunststoffprodukte ermĂŒden im Laufe von 5 – 7 Jahren und verlieren an StabilitĂ€t. Daher sollten Sie nach Ablauf dieser Frist und natĂŒrlich nach einem Sturz Ihren Fahrradhelm unbedingt austauschen, da nur dann Ihre Sicherheit bei einem Unfall gewĂ€hrleistet werden kann.

Übersicht der PrĂŒfkriterien gemĂ€ĂŸÂ DIN EN 1078

  • FlachkopfprĂŒfung
  • SeitenprĂŒfung
  • SichtfeldprĂŒfung
  • Statische und dynamische PrĂŒfung
  • Abstreiftest
  • TemperaturprĂŒfung bei -25 und +35 Grad Celsius

Unser Rat: Achten Sie beim Kauf unbedingt auf die vorhandenen PrĂŒfnormen! Stellen Sie sicher, dass Ihr Fahrradhelm nicht zu alt ist und tauschen Sie diesen nach einem Sturz unbedingt aus.

Was kostet ein guter Fahrradhelm?

Die QualitĂ€t hĂ€ngt nicht immer maßgeblich mit dem Preis zusammen. Ein gĂŒnstiger Helm muss nicht zwangslĂ€ufig unsicher sein. Auf der anderen Seite ist ein teurer Helm auch nicht immer gleichzusetzen mit hoher Sicherheit. GrundsĂ€tzlich gilt aber als Faustregel: Seien Sie vorsichtig bei gĂŒnstigen Helmen von unbekannten Herstellern. Achten Sie immer auf PrĂŒfsiegel TÜV-, GS- und CE-Siegel und prĂŒfen Sie, ob der Helm allen Kriterien der PrĂŒfnorm DIN EN 1078 erfĂŒllt. Am besten kaufen Sie Fahrradhelme, die bereits nachweislich gute Testergebnisse erzielt haben. Gute Helme bekommen Sie auch schon ab 50 Euro.

Reinigung, Pflege und Austausch

Reinigung und Pflege – so reinigen Sie den Fahrradhelm

Fahrradhelm Innenpolster reinigen
Die Innenausstattung ist bei vielen Modellen herausnehmbar. Wir empfehlen eine schonende HandwÀsche der Polster

Von Zeit zu Zeit sollte der Fahrradhelm aus hygienischen GrĂŒnden gereinigt werden. Schweiß und Hautreste setzen sich in den Polstern fest. Aus diesem Grund können Sie bei nahezu allen modernen Fahrradhelmen die Innenpolster herausnehmen. Diese sind meist nur mit einem Klettverschluss befestigt und lassen sich daher einfach abziehen. Fast alle Hersteller empfehlen eine HandwĂ€sche der Polster, damit sich diese nicht verformen. Ebenfalls sollten die Polster nicht in den Trockner gesteckt werden, sondern von allein trocknen. Um die Helmschale zu reinigen reicht es, diese mit einem Tuch und einer milden Seifenlauge abzuwischen. Verwenden Sie niemals lösungsmittelhaltige Reiniger, da diese die Kunststoffe des Helmes beschĂ€digen können. Die Schutzwirkung wĂ€re in diesem Fall nicht mehr hundertprozentig gegeben.

Wann sollte ein Fahrradhelm ausgetauscht werden?

  • Nach einem Sturz sollte der Fahrradhelm in jedem Fall ausgetauscht werden. Auch wenn keine Risse, BeschĂ€digungen oder BrĂŒche im Kunststoff erkennbar sind, kann die StabilitĂ€t beeintrĂ€chtigt sein. Aus diesem Grund ist es auch ratsam, keine gebrauchten Fahrradhelme zu kaufen. Denn nicht immer sieht man einem Helm einen Unfall an.
  • Auch nach einer gewissen Nutzungszeit sollte der Kopfschutz ausgetauscht werden.  Experten empfehlen hier alle drei bis fĂŒnf Jahre einen neuen Fahrradhelm zu kaufen. Die Kunststoffe unterliegen einem Alterungsprozess. Insbesondere UV-Licht kann das Material porös machen. Auch Lösemittel aus Klebstoffen beeintrĂ€chtigen die StabilitĂ€t. Aus diesem Grund sollte ein Fahrradhelm auch nicht mit Aufklebern verschönert werden.

Warum sollte man einen Fahrradhelm tragen?

Fahrradfahrer im Stadtverkehr mit FahrradhelmKeine Helmpflicht in Deutschland – ist das noch zeitgemĂ€ĂŸ? 

Das Fahrrad ist in Deutschland ein sehr beliebtes Fortbewegungsmittel. Und schon frĂŒher schĂŒtzten sich die Radfahrer mit einer Sturzkappe oder Sturzring. Seit jeher gibt es daher eine Diskussion ĂŒber die Helmpflicht in Deutschland. Auch wenn die Vorteile ĂŒberwiegen, konnte bis dato keine Einigung erzielt werden. Nicht einmal zum Fahren der schnellen E-Bikes besteht eine Helmpflicht in Deutschland. Es besteht daher dringender Handlungsbedarf. In einigen anderen europĂ€ischen LĂ€ndern ist die Politik schon etwas weiter. Man hat erkannt, wie wichtig ein Kopfschutz im heutigen Straßenverkehr ist. In Österreich z.B. gibt es nĂ€mlich die Helmpflicht fĂŒr Kinder. Und auch Sie als Erwachsener sollten auch bei uns mit gutem Beispiel voran gehen. Zweifelsohne wĂ€re es beim Radeln vernĂŒnftig, einen Schutz zu tragen. Denn dieser kann bei einem Unfall Ihren Kopf vor Verletzungen bewahren und Ihr Leben retten.

Kommen Sie sicher an Ziel mit den Fahrradhelm Testsiegern 2022. In unseren Fahrradhelm Testberichten haben wir alle Vor- und Nachteile fĂŒr Sie zusammengefasst. 

Letzte Aktualisierung am 17.05.2022 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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